Neusser Modell: Mehr Mitsprache für Kinder


Den Kindern gehört unsere Zukunft - warum sie nicht also jetzt dazu einladen, eben diese mitzugestalten? Mit dem "Neusser Modell" möchte ich als künftiger Bürgermeister Kinder und Jugendliche stärker beteiligen. Denn viele der Entscheidungen, die in der Stadt getroffen werden, betreffen gerade unsere Jüngsten - wenn etwa Bolzplätze verschwinden, Jugendprogramme gestrichen werden oder Schulen erneuert werden müssen.

Daher bin ich froh, dass die monatelange Vorarbeit des Jugendhilfeausschusses nun in einen Antrag mündet, der dem "Neusser Modell" den Weg bereiten soll. Es hat sich gezeigt, dass Kinder und Jugendliche sich beteiligen wollen, nur brauchen sie das richtige Format dafür. Dieses Format können sie aktiv mitentwickeln, damit wir eine Form finden, die gut zum Nachwuchs in Neuss passt.

Das Konzept zur kommunalpolitischen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen soll aus Drei Säulen bestehen: Die Kinder und Jugendlichen sollen aktiv bei kommunalpolitischen Prozessen und Abläufen beraten und mitentscheiden können, wir möchten Kindern und Jugendlichen die Strukturen der Kommunalpolitik näher bringen und ihnen erklären, wir Vorgänge funktionieren und die Belange von Kindern und Jugendlichen sollen bei kommunalpolitischen Entscheidungen konsequent berücksichtigt werden.

Damit schaffen wir den Rahmen, die Ideen der Kinder und Jugendlichen in die Politik einfließen zu lassen - denn schließlich arbeiten wir heute an ihrer Stadt von morgen. Als Bürgermeister werde ich sie sehr viel intensiver beteiligen.


Dafür stehe ich

Soziales, Integration und Sport