Neuss.International.


Global denken - lokal handeln!

Das war auch der Tenor der ersten Zukunftswerkstatt der Rheinland-Versicherungsgruppe. Der Neusser und Ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen Christoph Heusgen lieferte Impulse aus internationaler Sicht, die vor zahlreichen gespannten Zuhörern von David Zülow, Christiane Zangs und mir auf ihre Relevanz für Wirtschaft, Kultur und Bildung in Neuss diskutiert wurden.

Wir waren uns sehr einig, dass auf allen drei Feldern noch viel zu tun ist, wenn wir den Anschluss an die internationalen Entwicklungen nicht verpassen wollen. Neuss hat eine starke Wirtschaft, die z. B. in der Nahrungsmittelindustrie ein wichtiges Zukunftsfeld besetzen kann. Voraussetzung: eine gute Schullandschaft und Hochschulen oder Forschungsinstitute, die sich in Neuss schwerpunktmäßig entwickeln können. Denn im Kampf um die besten Ideen und Köpfe müssen wir auch hier attraktiv und besser als andere Städte sein. Unsere Stadt hat Gott sei Dank auf kulturellem Gebiet Leuchttürme wie das Shakespeare-Festival oder die Museumsinsel Hombroich, die weit über Neuss ausstrahlen und wichtig für die Attraktivität unseres Standortes sind. Auch das muss gepflegt und weiterentwickelt werden.

Hier gilt genauso wie auf den anderen Feldern: Wer sich nicht bewegt, bleibt zurück. Als Bürgermeister werde ich auf unserer lokalen Ebene die erforderliche Entwicklung ermöglichen, weil globale Herausforderungen es erfordern.